Sonntag, 23. Dezember 2007

Driving home for Christmas...

well, that will be tomorrow, I cannot start before 2 o' clock p.m., so I will arrive in Frankonia only at evening time.
I wish everyone a wonderful and happy Christmas and hope to see you soon in Coburg!

Byebye and warm Christmas greetings...

Samstag, 15. Dezember 2007

Christmas market

Just in case you are wondering why I've vanished into thin air: for a few weeks I've started working at the Christmas market at the Kurfürstendamm in Berlin at weekends, and that rips off me quite a lot of time and energy. Although it's not a physically hard work, it is very exhausting, as I was working all day long (11 o' clock in the morning until about 9 in the evening), and especially if it's that cold as it was today. But it was clearly too much hours for me in combination with university, so now I work only 5 hours on Saturdays and Sundays til Christmas.

Take care, friends, and see you soon in Coburg (well, at least some of you).

Good night from Berlin,
RH




I sell wooly hats like that one at the Christmas market (and by the way, in the background u can catch a little glimpse of one of my walls...).

Donnerstag, 22. November 2007

Donnerstag, 15. November 2007

"Herbst in Berlin" (1983)

Eva Strittmatter

Ich habe das gern, in Berlin zu sehn.
Ich seh einfach gern in fremde Gesichter.
Ich hab das gern jetzt im Herbst, wenn die Lichter
Und Lampen im Zwielicht angehn.
Es gibt der Stadt ein perlmutternes Licht,
Das im Umkreis der Neonlampen entsteht.
Türkis-violett. Auf einer Schicht
Weißen Silbers. Schön, wenn man geht
Vom Strausberger Platz zum Frankfurter Tor
Links der Allee. Vor
Den Blumenrabatten, die Baumreihen lang.
Da sitzen die Leute Bank an Bank.
Unfesche Leute. Einfach. Viel alt.
Doch auch Jugend viel. In purer Gestalt
Das Volk dieser Stadt hält Atempause.
Raucht, schwatzt und geht gelassen nach Hause.
Mit dem Licht in sich, das zu Apfelrot reifte,
Und dem Lächeln, an das man zufällig streifte,
Als ein schönes Mädchen vorüberging,
Das ein reiner Junge wie erstmals umfing.
Nicht auf herausfordernd offene Weise,
Sondern verlegen, lächelnd und leise,
Wie Liebe in Märchen von Andersen geht.
Und das Bild dieser Stadt, das die beiden umsteht -
Kulisse unbedingt glückhafter Handlung -
Geht vom Abend zur Nacht in die nächste
Verwandlung.

Samstag, 10. November 2007

The first snow

Yes, it snowed today for the first time here in Berlin. It looked really beautiful, all those flakes, at first little ones and then bigger and bigger. I watched them through the window, but as I wanted to get out and catch three or four of them, they were gone...
I wonder: "Where have all the snowflakes gone"?

Montag, 5. November 2007

Kurioses aus der Hauptstadt

Vergangene Woche, genauer gesagt am Abend vor Allerheiligen, waren die Berliner in einem Radiosender dazu aufgerufen worden, die "faulen Bayern", die Allerheiligen im Gegensatz zu den Berlinern als Feiertag deklariert haben, ein wenig zu ärgern: Einfach die Nummer eines Bayern beim Radio durchgeben und dieser wurde dann am Allerheiligen Morgen ganz "sanft" und insbesondere ganz früh aus den Federn geklingelt. Wenn das mal nicht Diskriminierung ist!

Naja, für den Bruchteil einer Sekunde habe ich ja schon mit dem Gedanken gespielt, ob ich nicht vielleicht... -aber diesen Gedanken natürlich sofort wieder verworfen! ^^

Dienstag, 23. Oktober 2007

Langsam...

... aber sicher gewöhne ich mich hier ein, verlaufe mich nicht mehr ganz so häufig in dem Gänge-Wirrwarr der FU, muss nicht mehr jedes Mal im U-Bahn-Plan nachschauen, welche Bahn ich nun nehmen muss, lerne kochen ^^, und obwohl es ständig Neues zu entdecken und erleben gibt, schleicht sich ein klein wenig der Alltag ein - was sich im Moment jedoch (noch) ganz angenehm anfühlt. Und ich wundere mich auch nicht mehr - wie in meiner allerersten Vorlesung - wenn der Raum zu einer großen Mehrheit mit Opis und Omis, die sich weiterbilden wollen, statt mit Studis gefüllt ist (ich hab's gezählt: 30 gegen 10 war das krasseste bisher :).

Ansonsten bin ich ganz gespannt (wie ein Flitzebogen :), was mir der neuerworbene Titel Elite-Uni bringen wird bzw. ob er mir überhaupt etwas bringen wird...

Ach und: Am WE bin ich in good old C-Town anzutreffen, von Donnerstag abend bis Sonntag nachmittag, würde mich freuen so viele wie möglich von euch zu sehen, also sagt mir doch mal bescheid, falls ihr auch da seid!

Hugs from
Rachy

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Willkommen in Berlin!

Na ihr Lieben, da melde ich mich mal wieder zu Wort, um euch auf dem Laufenden zu halten, was die kleine Rachelie in der großen Stadt so treibt. Turbulent geht's zu bei mir - auf jeden ^^! Im Moment beginne ich ins Studentenleben einzutauchen, was mir bisweilen auch gelingt (glaub ich...). Mein Orientierungssinn lässt mich in den Unigängen (es gibt 3 Hauptgänge: J K und L, die Verbindungsgänge heißen JK bzw. LK, jeder Gang hat ne andre Farbe, da sollma einer durchblicken! Echt ma hier^^!) zwar ein riesiges Labyrinth erkennen, aber so lerne ich auch viele Leute kennen, die ich mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen nach dem Weg frage... Hab sogar nen Bamberger kennengelernt :). Dufte, wa?
Nuja, ansonsten ist alles noch weng chaotisch, was Stundenplanzusammenstellung, Fragen zum Bachelor und so'n Kram angeht, aber das wird schon. Bin da ganz zuversichtlich. (naja noch...)
Nach ner halben Studienwoche kann ich auch behaupten, dass dreiviertel der Kurse sehr interessant zu wirken scheinen. Besonders angetan hat es mir ja die Einführung in das Altfranzösisch, obwohl ich schon zugeben muss, dass der recht hohe Lateingehalt mich ein wenig abschreckt... Glücklicherweise darf ich den Hebräisch-Kurs I überspringen und muss mich somit nicht 3x die Woche bereits um 8 an der Uni befinden. Ja, mein Stundenplan ist schon ganz chillig.

Außerstudentisch kann ich mich auch nicht gerade über Langeweile beschweren. Nachdem ich Besuch von Loreli und meinen Eltern in meiner bescheidenen Hütte empfangen durfte, sieht mein Zimmer auch schon wohnlicher aus und es hallt nicht mehr, wie zuvor im fast leeren Zustand. Letzten Samstag haben wir in der WG dann fett Party gefeiert: Der Geburtstag meines Mitbewohners und der Einzug meiner Wenigkeit waren der Anlass. Doch was in entspannter Atmosphäre mit einem Bierchen und der ersten Halbzeit Deutschland-Irland begann, endete in der sehr unentspannten Situation einer Fast-Schlägerei. Ein äußerst aggressiver Partygast hat Stress gesucht, und da er keinen fand, hat er selbst für welchen gesorgt und ein paar Menschen übelst angemacht. Da diese sich glücklicherweise nicht haben provozieren lassen und sehr besonnen reagiert haben, ist außer ein paar zersplitterten Gläsern und dem Rausschmiss o.g. Aggressivlings nicht viel passiert. Und die Stimmung war natürlich ziemlich hinüber. Naja wir haben noch versucht, das Beste daraus zu machen. Wir durften auch noch unsere 52-jährige Nachbarin als unseren Gast begrüßen, die, als die Polizei bei uns klopfte, ein gutes Wort für uns einlegte, und dann ihren Spaß bei uns hatte :).
Der Satz der mir von diesem für's erste auf jeden Fall unvergesslichen Abend am meisten in Erinnerung geblieben ist: Tja, das ist Berlin...

Take care...
xxx Rachelie

Montag, 1. Oktober 2007

Deutschland

... is world champion since yesterday and I am finally in Berlin since Saturday. It feels a bit strange and it will take me a few days to get used to this "new life", but I am really comfortable in my flat with the guys there. My room is still very empty which is of course not that homely, but this fact will change very soon. My parents are coming this weekend with all my furniture and Martin and me are planning to colour my room within the next few days. What about a little bit of orange?

So take care, my dear friends...

Hugs straight from the capital city cyber cafe,

Rachelie

Mittwoch, 26. September 2007

Ole Ole!

For those who are not updated yet: German soccer women made it today to the worldcup's final match which will take place on Sunday, 2 o'clock p.m (ARD/Eurosport) - don't miss it!
They played 3:0 (one own goal on Norway's side...) against the Norwegian natinal team, who was not bad at all at the beginning!
Tomorrow we'll get to know who will be our opponent - USA or Brazil (also 2 o'clock p.m.).

So we're on the way to a second world champion title in a row!!!
Keep your fingers crossed for Birgit Prinz & Co.! :)

Montag, 24. September 2007

Yom Kipur

Yes, it's true, person who is sitting on the sofa, and everyone else, since yesterday I'm again in Germany... We arrived Sunday morning 5 o'clock at the airport Munich and about 9 o'clock at home, where Rachel "sleepy head" slept most of the day.
The day before was one of the most important Yewish holydays, Yom Kipur (Day of Atonement/ Suehnungstag), a fast day. It started Friday evening and lasted 25 hours. You are not supposed to eat, drink, wash yourself during that time and there are also other restrictions. It is the day of repentance for your sins of the last year. For those 25 hours, there's no broadcast radio or television, no public transportation in Israel, and airports are closed. (and so Israelis learned of the launch of the Sputnik in 1957 nearly 24 hours after the rest of the world... :) As it is one of the holiest days for Jews, also many non-religious people fast and attend synagogue. Like me, for example... Actually it was the first time I fasted the whole time. Well I tried to sleep a lot 'cause it was really hard not to drink as it was very hot on Saturday. Friday evening and night I went with friends through the streets of Holon. The streets are full with bikes, as children do not fast and as there are no cars at all they can even use highways :). Well,it was a very interesting experience.

So now I'm back and preparing everything for Berlin, where I will move to this weekend (I don't know yet exactly on which day).

So keep in touch, hope to see as many of you as possible in the following days, and take care.
Hugs,
Rachelie

Mittwoch, 5. September 2007

I'm back... in Israel!

Salut, salut mes amis!
I know it's been a looong time since my last post, some of you already complained quite a few times - big sorry!
Now I'm back in Israel with my parents, I'll stay here three weeks until the 23rd September and will celebrate with my grandma and relatives Rosh Hashana (= Jewish New Year) on the 12th.

Well, I'll try to sum up what happened since my last post...:

The best announcement first: I finally received the admission for the university in Berlin (Freie Universitaet) after my French test last week!!! So I'm gonna start at October studying there :)!!!

Hm so after I came back from Israel last time I traveled a bit around Germany, I visited Ela in Freiburg (where I had to write a French test, as well), Nicolai in Konstanz and together with him the beautiful, flowery isle Mainau in the middle of Lake Constance.
I've been a few times to Berlin and started to look for an apartment and I really found a room in a flat near "Platz der Luftbruecke" with 2 boys and another girl at my age. I think I will like it there... The guys want to organize a welcome-party for me, isn't that cute :)? Probably I will move on the last weekend of September.
And so I began to line up my removal a bit, pack stuff and things like that...

Well, and before coming to Berlin to write my test I went with Laura and Christian to see "Wir sind Helden" in Mannheim at a concert which was for free. This event was really really great, Wir sind Helden rock and it was so funny.. and aehm, adventerous with Chris and mainly with Laura *g*.

And if I didn't do those things I was just a little bit lazy in between ;) - But honestly, there was not much time for laziness!

So now I'm here in Israel and it's sooo hot and the air humidity is unbearable... I have to go soon to the beach, so far I had to get a release from military service which I did today, I'm so happy they can't stop me now at the airport on my flight back to Germany!
On my first day here I went with my grand-aunt (sagtma des so?! Don't know...) to a marriage in Jerusalem. We had to go by taxi and took the taxi driver with us to the ceremony as he had to wait for us to take us back... crazy... Well it was fun because I met a lot of relatives from my widespread family I've never seen before but heard a lot from stories. Most of them belongs to my Indian family branch. I didn't know even the bridal couple ;-).

Ok I hope I've "fed" you now with enough information for a start, you extremely curious guys out there :)!


Take care, many hugs & bisous,

Rachelie Madeleine



P.S. Exuse eventual linguistic faults, but I'm so into French now, guess I've forgotten a lot of English... (actually I'd prefer writing in French and using some nice "subjonctif" forms... but as not everyone will understand... ^^)



Dienstag, 10. Juli 2007

Tanzen an der Spree - ohe! ^^

Mal wieder so viel passiert, komm gar net hinterher euch alles zu berichten... Das Leben ist schon komisch... Manchmal geschieht lange gar nix, und dann wieder alles auf einen Schlag...
Naja zu allererst: Meine Bewerbungen sind nun alle weg - whoohooo!!!
Und zwar an folgende Unis (ja, die Reihenfolge hat was zu bedeuten, naemlich meine Praeferenzen!):
FU Berlin (Judaistik und Franz. Philologie), Uni Potsdam (gleiche Kombi), Uni Freiburg (Judaistik und FrankoMedia), Uni Koeln (Juedische Studien und Franzoesisch).
So, und jetzt heisst es ca. einen Monat warten... schrecklich!

Ausserdem war ich nun endlich mal bei Ela in Freiburg und mit ihr zusammen auf der MTV Campus Invasion, wo WIR SIND HELDEN gespielt und sowas von gerockt haben! Unvergessliches Erlebnis!


Ela und ich warten auf Wir Sind Helden.

Schweizer Jungs. Warten ebenfalls auf Wir Sind Helden und machen nur Bloedsinn... ^^



Und dann standen ein paar Tage Berlin auf dem Programm, mein Fazit:

Kreuzberg rockt und Kreuzberger Jungs sowieso! Tanzen an der Spree macht tanzen noch viel geiler, Bacardi Kirsch viel leckerer und Elektro viel tanzbarer!!! Der Berliner Himmel ist wunderschoen, Berliner Luft macht suechtig... kurz gesagt: Berlin hat mich in seinen Bann gezogen. Aber gewaltig!

See u an Samba!!!

Freitag, 22. Juni 2007

Dead Sea II

Tag 2 unseres Ausflugs ans Tote Meer holte Renen und mich erstmal gaaanz frueh aus den Betten - und zwar um 4 Uhr (das entsprach einer Schlafzeit von ca. 5 Stunden)! Wir hatten naemlich vor, den beruehmten Schlangenpfad von Masada vor bzw. bei Sonnenaufgang zu besteigen! Die ehemalige Festung wurde, um die geschichtlichen Hintergruende kurz zusammenzufassen, gegen 40 v. Chr. von Herodes auf einer Hochfläche mit felsigen Steilabhängen erbaut. Sie galt damals als uneinnehmbar! Zu einer Belagerung beim juedischen Aufstand gegen die römische Besatzung kam es um 70 n. Chr. Nach der Zerstörung des Tempels verteidigten knapp 1000 Widerstaendler Masada gegen eine Übermacht von 15.000 roemischen Legionaeren. Angesichts ihrer aussichtslosen Lage beschlossen die Belagerten lieber als freie Menschen zu sterben, als den Römern in die Hände zu fallen. Als die roemischen Soldaten die Festung stürmten, fanden sie nur noch zwei Frauen und fünf Kinder lebend vor. Ueberliefert ist die ganze Story durch Josephus Falvius (--> Eva fragen! ;-). Masada wurde dadurch zum Symbol des jüdischen Freiheitswillens und ist 2001 in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen worden.
Tolle Aussicht von dort oben: Das Tote Meer auf der einen Seite, ganz viel Gebirge auf allen anderen Seiten und eine herrliche Ruhe - vor allem so frueh am Morgen. Da hatte sich das Aufstehen sogar fuer einen Morgenmuffel & Langschlaefer wie Rachelie gelohnt ;-)!
Dort oben lernten wir total sympathische und lustige Jungs kennen (Jungs ist eigentlich nicht ganz passend, da sie 26 und 27 sind, aber da sie sich doch eher wie Jungs verhielten, werde ich diesen Begriff im Weiteren beibehalten...;-) , Bobby & Rafi, amerikanische Juden bei einem Ausflug durch das heilige Land. Zu unserem Glueck begleiteten sie uns noch den restlichen Tag - sie hatten ein Auto und wir schweres Gepaeck ;-)! Und Spass hatten wir auch mit ihnen! Doch erstmal ging es gegen 8 Uhr wieder abwaerts - wollten wir eigentlich die Seilbahn (die tiefstgelegenste der Welt!) hierfuer nutzen, wurden wir von den Jungs doch ueberredet die ein oder andere Fussballerwade noch ein wenig zu trainieren und liessen uns auf einen gewagten Sprint auf dem rutschigen snake path ein. Danach gings zum Fruehstueck in die Jugendherberge - da die Jungs in ihrer Herberge schon zu spaet dafuer kamen, schleusten wir sie einfach bei uns mit ein (Es handelte sich bei dieser Begegnung also um eine Symbiose: Sie bekamen ein leckeres Fruehstueck, wir eine Mitfahrgelegenheit ;-)
Schnell Sachen gepackt, fix geduscht (es war gegen halb 10 Uhr morgens schon unertraeglich heiss), ab ins Auto und an den Ein Gedi Beach.



So dunkel war's als wir losliefen. Man sah nur den Mond...



Doch je weiter wir den Schlangenpfad hinaufwandelten, umso weiter kam auch die Sonne hervor...



Und waehrend der Mond sich langsam verabschiedete...



... zeigte sich die Sonne von ihrer schoensten Seite!


Oben angekommen!

Der Schlangenpfad von oben.



Am Ein Gedi Beach



Von links: Renen, Rafi, Rachelie & Bobby

Freitag, 15. Juni 2007

Back again!

Hey guys & Shalom!
I arrived safely in Germany after nearly three months in Israel!

After sleeping a loooot and after scoring two goals in my beloved soccer training on Friday evening ;-), clubbing on Saturday evening and even more sleep I wanna thank everybody (family and friends) who has nicened up my time in Israel - which was altogether quite hard - and for the fun we had together! I had a great time with you!!!
Thanks also for the last evening with the guitar sounds, I enjoyed it a lot!
Take care, keep in touch and don't forget: I'm waiting to see you in Germany!

Love, Kisses & Hugs from
Rachelie רחלי

A few pictures from my last evening in Israel:

My cousin's friends came to say goodbye (from left to right): Teddy, Elad with little Kitty, Guy, Dorin and TovTov, aeh I mean Shuki ;-)!

Nati-sister and her boyfriend Eli.



My lovely cousins Shimi (left) and Kobi (right).

Playing the guitar, singing and... well, kind of dancing ;-).

Nice surprise: Dorin's boyfriend, who works at the airport, surprised my mum and me just as we wanted to enter the airplane and was the last to say goodbye!

Donnerstag, 14. Juni 2007

Bald, ganz bald...

...kann ich wieder gute deutsche Luft atmen! Heute Nacht um 1.30 Ortszeit Tel Aviv steigen wir in die Luefte und Ortszeit Muenchen 5.20 Uhr werden wir voraussichtlich - auf deutschem Boden - landen! Oh ich freue mich ja schon soooo auf Deutschland!!! Und auf Fussball!!!!!!
Alle weiteren Berichte meines Israel-Aufenthaltes muessen noch ein wenig warten und werden nachgeliefert, die letzten Tage hier sind ein wenig hektisch.

Bis gaaaaaanz bald,
eure Rachelie

Donnerstag, 7. Juni 2007

Back to the roots: Am Toten Meer

Von Sonntag bis Dienstag habe ich mit meiner Cousine Renen einen Ausflug ans Tote Meer unternommen - in die Gegend, in der ich meine ersten Lebensjahre verbracht habe.

Sonntag morgen ging's los: In Tel Aviv haben wir zwei uns schwerbepackt (ich hab so 5-6 Kilo mit mir rumgeschleppt, mein Cousinchen wohl noch mehr, denn ich hab mich seeehr eingeschraenkt ;-) getroffen und von dort aus waren's dann so knapp 3 Stunden bis nach Ein Bokek, direkt am Toten Meer, mit ca. 416 Meter unter dem Meeresspiegel der niedrigste Punkt der Erde. Als wir aus dem Bus ausstiegen, spuerten wir sofort die extreme Hitze - es waren ueber 34 Grad, wobei im Sueden die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch ist.


Dort angekommen machten wir eine Wanderung zum Fluss Bokek mit seinem kleinen Wasserfall. Das war schon toll: in dieser Hitze eine kleine Abkuehlung! Und um uns herum nur Felsen und Berge und auf einmal: Wasser!














Von dort ging's dann erstmal an den Strand und ab ins Tote Meer zum Chillen:

Fortsetztung folgt...

Freitag, 1. Juni 2007

Copa Cabana


Hab gestern abend ein wunderbares Musical mit dem Namen "Copa Cabana" an der Schauspielschule meines Cousins Yakir gesehen. Er ist leider dieses mal noch nicht selber aufgetreten, sondern Schueler aus hoeheren Klassen. Es war echt der Hammer: Tolle Schauspieler , tolle Taenze, Lieder, Kostueme, superduper Lichteffekte. Ich war und bin sowas von begeistert!!!
"Beit Zwi" hat den Ruf eine der besten Schauspielschulen des Landes zu sein (und das hat man auch wirklich gemerkt), alle die auf der Buehne standen sind entweder noch Schueler dort oder haben die Ausbildung bereits abgeschlossen. Ich kann es kaum abwarten, meinen Kusenng dort stehen zu sehen ;-)!
"Copaaa Copaa Cabaaaaanaaa.."

Donnerstag, 31. Mai 2007

Nachts um 2.30 Uhr, die beste Zeit um...

...ins Kino zu gehn, was sonst? ;-)
Nachdem es meiner Oma Gott sei Dank schon erheblich besser geht und nun meiner Mutter auch im Land ist, kann ich in den letzten zwei Wochen die mir hier noch bleiben (ich fliege am 15. Juni zurueck nach Good Old Germany) noch einmal richtig durchstarten.
Letzten Freitag gegen 20 Uhr fragt mich meine Cousine Dorin ob ich mit ihrer Clique weggehn will, Ort ist noch unbekannt, aber um 23 Uhr soll ich fertig sein. Gesagt, getan. Gegen halb 11 bekommen wir einen Anruf: Es geht ins Kino, "Fluch der Karibik 3", um viertel vor 12 beginnt die Vorstellung (Ich ganz begeistert: "Yuhuuuu! Fluch der Karibik ... Aber hofffentlich schlaf ich nicht ein um die Uhrzeit...."). Wir duesen los, im Kino heisst es: Es gibt keine Karten mehr, die naechste Vorfuehrung ist um 2.30 Uhr...!!! (ich wusste bisher gar nicht dass um die Uhrzeit Kinos noch geoeffnet haben) Wir cruisen weiter und klappern noch zwei weitere Kinos ab, aber dort haben die Vorstellungen alle schon begonnnen! Am Ende kehren wir wieder zum ersten Kino zurueck und warten wirklich bis um 2.30! Mit ganz viel Cola und Popcorn bewaffnet gehts also los! Gut dass mein Nebenmann (ein Kumpel meiner Cousine) mich ab und zu angestupst hat, bevor meine Augen zugefallen sind... ;-), denn 2.30 ist doch was anderes als kurz vor Mitternacht...
Hab trotzdem alles vom Film mitbekommen und um 5.30 ging's dann schon nach Sonnenaufgang und mit Vogelgezwitscher ab nach Hause und ins Bett.

Dienstag, 22. Mai 2007

Mimouna

PS: Hier noch nachtraeglich die versprochenen Bilder von der Mimouna-Feier am 9. April nach der lustigen Verkleidungssession mit original marrokanischen Gewaendern!!!





Auf dem Weg der Besserung...

Salut!
Meine Oma ist am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen worden und es geht ihr zwar schon viel besser, sie ist jedoch noch immer sehr schwach. Seit Samstag Nacht ist auch meine Mama wieder hier, um meine Oma -auch psychisch- zu unterstuezten. Mittlerweile ist auch nach vielen Formularen und Rennereien zu diversen Behoerden eine Pflegerin fuer meine Oma eingetroffen, und zwar direkt aus Indien. Joya -so heist sie- wohnt nun bei uns, also bei meiner Oma, und sie ist noch nicht mal 21 Jahre alt. Sie ist total lieb, nur leider spricht sie nur Gusarati, eine der vielen indischen Sprachen, meine Oma spricht aber Maharati. Aber die Verstaendigung klappt irgendwie, mit Haenden und Fuessen eben.
Heute abend bei Sonnenuntergang beginnt das naechste juedische Fest, "Schawu'ot". Bei diesem Fest wird an den Empfang der Zehn Gebote am Berg Sinai erinnert. Es ist schoen mal wieder all die Feiertage hier mitzuerleben. Das konnte ich zuletzt vor 12 Jahren tun, denn danach war ich immer nur waehrend der Sommerferien in ISrael, und ausgerechnet dann gibt es gar keine Feste.
Vor zwei Wochen (glaub ich... hab schon kein Zeitgefuehl mehr) fand Lag Ba'Omer statt. Der Ursprung dieses Festes geht auf einen Aufstand gegen die Römer im Jahre 135 von Bar Kochba zurueck. Kinder und Erwachsene veranstalten Picknicks und versammeln sich um Lagerfeuer. Ich hab mit meiner Cousine Dorin und ihrer Clique in einem Park in Tel Aviv gegrillt.
Heute feiert ausserdem mein Cousin Kobi seinen Geburtstag, nur leider ist er diese Woche in der Kaserne...

A bientot,
Rachelie

Mittwoch, 16. Mai 2007

Das Leben ist kein Picknick - schlechte Neuigkeiten:

Meine Oma ist am Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert worden und befindet sich noch immer dort... Ihr ging es schon ab Freitag sehr schlecht, sie ist fast zusammengebrochen, denn ihr Blutzuckerspiegel ist drastisch gesunken (sie hat Diabetes). Wir mussten in der Nacht den Notarzt rufen. Samstag hatte sich ihr Zustand so verschlechert, dass wir zweimal einen Notarzt gerufen haben. Sie hat sich allerdings geweigert, ins Krankenhaus zu gehen. Am Sonntag schliesslich war sie apathisch, kaum ansprechbar und schien uns nicht zu erkennen. Ich habe sie noch nie in meinem Leben in so einem Zustand gesehen. Als wir dann einen Krankenwagen geholt haben, hat sie schon kaum noch etwas mitbekommen. Zuerst hat alles auf einen Schlaganfall hingewiesen, doch nach einer Blutabnahme hat man festgestellt, dass meine Oma wohl am Freitag einen leichten Herzinfarkt erlitten hat. Zum Glueck war es "nur" ein leichter Herzinfarkt, denn sie hatte schon 2 und es haette viel schlimmer aussehen koennen. Sie ist noch sehr schwach und noch immer ein wenig verwirrt, aber es geht ihr schon erheblich besser. Trotzdem ist es schlimm, sie im Krankenhaus mit all den Schlaeuchen zu sehen.
Wir hoffen dass sie in ein paar Tagen entlassen wird...

Sonntag, 6. Mai 2007

Mehr Meer!

Mal wieder viel passiert in letzter Zeit!
In der Woche bevor anlaesslich des Unabhaengigkeitstags kraeftig gefeiert wurde, fanden erst einmal viele Gedenkfeiern mit Schweigeminuten im ganzen Land statt. Zuerst fuer die Holocaust-Opfer, dann fuer all die gefallenen Soldaten. Ich war mit Yakir und Dorin in Tel Aviv, dort hat eine riesige Gedenkveranstaltung mit vielen bekannten israelischen Musikern stattgefunden. Dort habe ich den Buergermeister Tel Avivs, Ron Huldai, kennengelernt, nachdem Yakir ihn einfach mal angequatscht und gemeint hat, seine Cousine aus dem Ausland moechte gerne ein Photo mit ihm ;-). Peinlich... aber in Israel geht so was ohne dass dich einer bloed anschaut... Ron war auf jeden Fall sehr nett! Hier zum Beweis:


Am naechsten Tag war ich mit Yakir auf dem Soldaten-Friedhof, auf dem fuer all die verstorbenen Soldaten Gebete gesprochen wurden. Auch hier waren bekannte Gesichter zu sehen, Politiker und Armee-Persoenlichkeiten. Wir haben das Grab eines Freundes von Yakir besucht, der mit 18 Jahren, ganz frisch bei der Armee, sein Leben verloren hat. Dessen Mutter hat den Tod ihres Sohnes nicht verkraftet und ist kurze Zeit spaeter aus dem Fenster gestuerzt... Es war ein schreckliches Gefuehl die Familie am Grab zu sehen. Ueberall hingen Bilder des Jungen...
Am selben Abend gingen dann die Unabhaengigkeitsfeiern los. Es war seltsam, wie das ganze Land von einer unendlichen Traurigkeit auf einmal in Froehlichkeit umgeschwenkt ist. Aber das war eben auch der Fall, als Israel die Unabhaengigkeit erlangt hat: Freude auf der einen Seite, doch viele Opfer im Unabhaengigkeitskrieg und somit natuerlich tiefe Trauer auf der anderen Seite.
Nach dem Unabhaengigkeitstag bin ich dann mit meiner Tante Eti nordwaerts nach Karkur gefahren. Und war dort am Meer - endlich!!!
Hier ein kleiner Videogruss am Meer von mir und meiner Cousine Renen (Achtung! Sie ist schuechtern ;-):

Nach Naechten mit meiner Cousine Renen am PC, vielem Photographieren, Spaziergaengen, Shopping und einem sehr ruhigen und entspannenden Shabbat gings dann weiter in den Norden nach Haifa zum suessen Itai (wer ihn noch kennt) und seinen Eltern. Dort war ich fast jeden Tag mit Itai am Strand spazieren - er und seine Eltern wohnen naemlich so ca. 3 Gehminuten entfernt vom Meer - einfach toll!!!




Itai und ich am Aussichtpunkt auf dem Berg
Carmel. Im Hintergrund Haifa.











Aussicht auf Haifa vom Berg Carmel. Im Vordergrund die Hängenden Gärten der Bahai mit dem Schrein des Bab. (Bahaismus ist eine weltweit verbreiteten Religion, die im 19. Jahrhundert in Persien gestiftet wurde. Eva weiss darueber bestimmt genaueres ;-)







Bis zum naechsten Mal,
eure Rachelie

Mittwoch, 25. April 2007

Yom Ha'azma'ut = Unabhaengigkeitstag

Gestern war Unabhaengigkeitstag, das ganze Land hat den 59. Geburtstag des Staates Israel gefeiert! Fuer gewoehnlich ist an diesem Tag Grillen angesagt (schon wieder essen... ;-), und so auch bei uns. Alles Kusenngs und sonstige Verwandte sind bei meiner Oma zusammengekommen und es war ein sehr schoener und froehlicher Tag im Kreise der Familie. Ausserdem ist das ganze Land schon eine Woche vorher mit der isralischen Flagge und mit blau-weissen Baendern geschmueckt!

Hier ein paar Impressionen:





Alle sind satt und gluecklich... ;-)











Patriotisch...










Mit Ro'i, dem Freund meiner Cousine Dorin.












Kusenngs beim Posen! Aber Achtung: Der Typ ganz rechts hat sich nur in die Kusenng-Bande eingeschichen ;-)!













Gestern abend hat's mich nordwaerts gezogen, ich bin zu meiner Tante Eti gefahren und verbringe zur Abwechslung eine eher gechillte Zeit in ihrem ruhigen Doerfchen. Die meiste Zeit bin ich mit meiner Cousine Renen unterwgs. Morgen fahren wir nach Caesaria, ans Meer und zum Amphitheater und Ausgrabungsstaetten aus Roemertagen. In ein paar Tagen geht's dann noch weiter in den Norden, nach Haifa.



So, morgen muss ich frueh raus und es ist schon nach 1.

Gute Nacht euch allen,
Rachelie

Mittwoch, 18. April 2007

In Israel...

...wird staendig gestreikt: Schulen, Post, Behoerden, Aemter, Flughafen... Sie wechseln sich staendig ab (und manchmal streiken sie auch alle zusammen!)
...lautet der inoffizielle Strassenverkehrskodex:
* Jeder macht das, was er will!
* Die Hupe ist das wichtigste Instrument!
* Wer nicht mitfliesst hat Pech!
...geht gerade die Kakerlaken-Zeit los (und ich HASSE die Viecher! Gebt mir Spinnen, gebt mir Kaefer, Skorpione, sonstige Krabbelviecher - aber bitte keine Kakerlaken!!! Ich sag nur uaeehh-baeehh! *g*) Noch sind sie klein und haben keine Fluegel, aber bald, sehr bald...
...wird eine Fahrt von ca. 20 Minuten schon als ziemlich lang empfunden.
...haben viele Menschen ihr Handy ganz stylish um den Hals haengen ;-)
...sind Busfahrplaene unnoetig: Du gehst einfach zur Bushaltestelle und wartest auf den naechsten Bus. Falls Busfahrplaene vorhanden sind, so besagen sie: "Linie 9: 1-2 mal in der Stunde" oder "Linie 2: 3-4 mal in der Stunde".
...hoert man auch im Sommer ab und zu mal "Jingle Bells" als Klingelton (und das ist seeehr strange!)
...kennt man Sarah Connor ;-)
...finden ganz viele Leute, "Findet Nemo" sei bloss ein bloeder Kinderfilm (ohne ihn je gesehen zu haben!!!) *grummel*

...to be continued...
Sonstige News von mir nach einigen Tagen Internet-Abstinenz: Hab fuer kurze Zeit als Kassierin im Supermarkt (in der Gemueseabteilung, lecker!) gearbeitet. Doch ohne israelischen Perso hab ich keine Arbeitserlaubnis. Wenn ich mir aber einen ausstellen lasse, bedeutet das theoretisch, dass ich hier lebe => ich "darf" zur Armee!!! Naja, da heisst es eben Prioritaeten setzen.
So gebe ich weiterhin(fast) jeden Nachmittag meinen kleinen Cousinen 2.Grades (oder so?!) Shir'el und Awi'a Englisch-Nachhilfe. Die sind sooo mega-schnuffig. Sie gehen in die 3. und 4. Klasse, das heisst 1. und 2. Jahr Englisch. Und sie sind voll motiviert.
Bis bald!

Donnerstag, 12. April 2007

Geburtstach

Hallo Schnuffis!
Danke nochmal fuer all eure Geburtstags-Gruesse, ob nun per mail oder per Telefon, hab mich sehr gefreut!!! Jetzt will ich euch auch erzaehlen, wie ich meinen Geburtstag verlebt habe:
Der Tag war wirklich sehr schoen, wenn auch so ganz anders als meine Geburtstage in Deutschland - sehr spontan, ungeplant, leicht chaotisch... Am Abend des 8. sind wieder viele Verwandte zu meiner Oma gekommen, da dies der 2. Pessach-Feiertag war. Mein Lieblings-Cousin Kobi war leider nicht mit am Start, denn er musste zurueck zur Armee :-(. Wir sind dann sehr spaet ins Bett und dementsprechend spaet auch wieder aufgestanden. Nachdem so gegen 12 Uhr Mittags mein Cousin Yakir und ich die einzigen wachen (wenn auch nicht unbedingt fitten) Wesen waren (ausser meiner Oma und Tante), haben wir uns irgendwie die Zeit vertrieben: Wir haben viel Kaffee getrunken, ich habe ihm beigebracht, "Wonderful tonight" auf Gitarre zu spielen, er hat mit mir ein wenig Hebraeisch lesen geuebt ("Tom Sawyer") und wir haben uns ein wenig mit Gartenarbeit beschaeftigt (strange, was? musste an Hannah denken ;-). Naja und so verging die Zeit bis alle Schlafmuetzen aus den Betten gekrochen waren. Zwischendurch kamen noch entferntere Verwandte vorbei, also meine Grosscousinen z.B.
Ich hatte eigentlich Grundschulfreundinnen von mir eingeladen, doch leider mussten sie mir kurzfristig absagen, da ihr Auto stehen geblieben war und -da Feiertag- keine Busse fuhren. Aber David, ein Studienfreund von Thomas aus Karlsruhe, der z.Z. in Tel Aviv studiert, kam vorbei und durfte meine chaotische (aber herzliche) Familie kennenlernen.
Spaeter am Tag holte ich bei meiner Schwester Nati (sie wohnt mit ihrem Freund drei Fussminuten von meiner Oma entfernt) den Geburtstagskuchen ab - und er war noch nicht angeknabbert ;-). Ich hatte ihn dort deponiert, da ihr Kuelschrank im Gegensatz zu dem meiner Oma ziemlich leer ist. Aber wer glaubt dass ich nun endlich zum Kuchenessen kam (es war schon nach 16 Uhr), der taeuscht sich! Da alle so spaet aufgestanden waren, wollten sie erstmal Mittag essen :-(. Naja und da ich meinen Kuchen doch nicht alleine mampfen wollte, holte ich mir auch ne Portion Reis! So gegen 18 Uhr durfte ich den Kuchen dann eeeendlich anschneiden *g*!
Und am spaeten Abend bekam ich dann ganz unerwartet noch ne richtige Party, die jedoch ganz anders war als jede Party auf der ich bisher war: Ich begleitete sehr spontan Nati und ihren Freund Eli zu seiner Familie, bei der ein Riesenfest im Gange war. Die "Mimouna" (sprich Maymuna)! Es ist ein Brauch der Juden aus Nordafrika (hauptsaechlich Marokko), das Ende von Pessach mit einem grossen Fest zu feiern. Wow, war das ne Party! Mit leckerem Essen (natuerlich!), arabischer Musik in voller Lautstaerke, Bauchtanz, traditionellen Kostuemen und Hueten aus Marokko! Die Tuer stand offen und Nachbarn kamen zum Mitfeiern, das war echt toll und ein super Ausklang meines Geburtstags! Ich hab die Photos leider noch nicht bekommen, da ich nicht selber photographiert habe, aber sobald es soweit ist, lass ich euch daran teilhaben!

Bleibt rockbar!
Eure Rachelie

Sonntag, 8. April 2007

Pessach II und viiiiieles mehr!

Hallo ihr Lieben!
Die Zeit vergeht und vergeht. Sie rast dahin, ich weiss nicht wohin! Es ist so viel passiert, wo soll ich nur anfangen. Ah ja, vielleicht einfach da, wo ich aufgehoert habe:

Pessach: Wir haben den ersten Feiertag in einer entspannten Atmosphaere hinter uns gebracht, zwar zunaechst mit Turbulenzen - wir konnten erst 2 Stunden spaeter als geplant mit allem beginnen, da 3 meiner Cousins/inen nicht dran gedacht haben, dass ab ne bestimmte Uhrzeit kein Taxi mehr faehrt und wir sie noch abholen mussten - aber das ist normal hier und ich war so ziemlich die Einzige, die schon puenktlich fertig und dann genervt war... Mein Grosscousin David hat zum ersten Mal bei uns gefeiert und den Platz eingenommen, an dem sonst immer mein Onkel sass. Wir haben traditionelle Lieder gesungen und lecker gegessen - Fisch, Lamm, Reis, undundund - spaeter habe ich Gitarre gespielt, danach haben wir Kusennggs getanzt und zum Schluss habe ich noch bis um 6 Uhr in der Frueh mit meinem Cousin gequatscht. Es war wirklich sehr sehr schoen! Heute Abend beginnt dann der zweite Feiertag und morgen Abend ist Pessach vorbei! Dann darf ich endlich wieder Fladenbrot essen, und Burekas...mhhhhh! ;-)











Bei der Dance-Session (von links): Kobi, Rachelie, Dorin, Karolin.

Die restliche Woche war ich jeden Tag in Tel Aviv. Ich fange erst jetzt an, diese Stadt - meine Geburtsstadt - so richtig kennen und lieben zu lernen! Die Atmosphaere, die dort herrscht, fasziniert mich einfach! (dazu ein ander mal mehr, darueber koennte ich Romane schreiben!) Und ich habe (ebenfalls in Tel Aviv) einen deutsch-israelischen Journalisten getroffen, den ich in Deutschland kennengelernt habe. Er hat mich zum Mittagessen beim Asiaten eingeladen (irgendwie werd ich das Gefuehl nicht los, ich schreib dauernd vom Essen... aber ich bin hier auch irgendwie dauernd am Essen... ;-) und will mir eine ARD-Korrespondetin in Israel vorstellen, damit ich ihr vielleicht mal "ueber die Schulter schauen kann"!

Gestern habe ich als Security-Aushilfe bei einem kleinen Zirkus gearbeitet- war 12 Stunden auf den Beinen und die Arbeit war so langweilig und monoton! Die meiste Zeit musste ich nur 2 Notausgaenge bewachen! Und es war so wahnsinnig heiss, ich hab 3 Liter Wasser getrunken, obwohl ich normalerweise nicht mal 2 Liter am Tag trinke. Aber ich hab total nette Menschen kennengelernt - und Geld verdient ;-)!

Ansonsten bin ich zur Zeit ein bisschen... naja genervt ist uebertrieben, vielleicht eher ueberfordert. Dauernd sind 1000 Menschen um mich herum, bei meiner Oma gehn die Leute ein und aus, staendig klingeln die Telefone (meine Oma hat 2), das ist mir grad einfach ein wenig zu viel, weil ich nie meine Ruhe hab. Aber das gibt sich nach den Feiertagen bestimmt wieder.

So, bis zum naechsten Mal - ich muss nun zu meiner Oma zum Essen (schon wieder *g*!)!
Eure Rachelie

Sonntag, 1. April 2007

Pessach I

Hallo Schnuffis!


Im Moment ist bei uns viel los, denn morgen abend beginnt "Pessach", eines der hoechsten Feste des Judentums, das an den Auszug der Israeliten aus Aegypten, also an die Befreiung aus der Sklaverei erinnert. Und das bedeutet: Fruehjahrsputz. In den naechsten 7 Tagen, so lange dauert Pessach, darf nichts "Gesaeuertes" (alles was aus Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel hergestellt ist) gegessen oder im Haus aufbewahrt werden. Jeder Haushalt besitzt extra fuer Pessach eine Zweitgarnitur Geschirr, Besteck, Kochgeschirr etc., damit man in den 7 Tagen auch ja mit keinem Kruemel Gesauertem (auf Hebraeisch "Chametz") in Beruehrung kommt. Naja, und das heisst eben: Putzen, putzen, putzen! Warum das Ganze? Die Israeliten hatten damals beim Auszug aus Egypt keine Zeit zum Saeuern und Gaerenlassen des Brotes, und daran soll erinnert werden. Waehrend der 7 Tage werden als Brotersatz Mazzen gegessen, das sind dünne, nur aus Mehl und Wasser ohne Hefe hergestellte knusprige Fladenbrote (ein bisschen wie Knaeckebrot, nur mit weniger Geschmack ;-).


Morgen Abend kommen also (fast) alle "Kusennggs" zu meiner Oma und es gibt leckeren Fisch. Es ist das erste Fest seit...vielleicht zehn Jahren, das ich hier in Israel mit meinen Verwandten feiere. Und das erste ohne meinen Onkel...


Ich werde euch berichten wie es war.


Zum Abschluss noch ein Bild von der "Kusenngg"-Bande, das ist aber nur knapp die Haelfte von uns. Ich hatte heute die Idee, meine Oma zu ueberraschen und ein Photo von uns elf Jungs und Maedelz zu schiessen. Ich weiss nicht ob es je ein Bild von uns allen gab. Es wird nur sicher nicht so einfach, uns alle auf einen Haufen einzufangen... On vera.



Alles Liebe und bis bald,
Rachelie











Von links: Shimi, Rachelie, Karolin, Yakir und Dorin.

Donnerstag, 29. März 2007

Shalom!


Hallo ihr Lieben!

Wie ihr seht, habe ich nun auch einen blog, mit dem ich euch auf dem Laufenden halten moechte, was ich gerade so treibe. Ich bin noch ein wenig unbeholfen, also verzeiht mir ein eventuell unperfektes Layout! Gerade wurde mein schon komplett fertiger Eintrag geloescht... dewegen wird dieser neue hier vielleicht nicht ganz so lang werden... (...hab ich schon mal erwaehnt, wie sehr ich Computer liebe!!!)
Ich bin nun seit genau einer Woche wieder in Israel, im Moment die meiste Zeit bei meiner Oma in Holon, nicht weit von Tel Aviv. Kam vom Schnee in fruehlingshafte 23 Grad - herrlich! Meine Verwandten hier laufen noch mit Jacken rum und warten darauf, dass es waermer wird, waehrend ich in Rock und T-Shirt durch die Gegend spaziere und mich freue!

Gestern war ich mit meiner Tante und Cousine in Tel Aviv. Wir waren bummeln in der Allenby, das ist eine grosse belebte Strasse, Doener essen - mit Salat-Nachschlag so viel du willst *lecker*, und am Disingov Circle, eines der Wahrzeichen von Tel Aviv (Bild links oben).

Zunehmen werde ich hier auf jeden Fall (und vielleicht auch ein bisschen kochen lernen ;-): Meine liebe Oma kocht so lecker - und zwischen den Mahlzeiten haelt sie mir staendig irgendwelchen Suesskram vor die Nase - da kann man einfach nicht nein sagen. Und heute gibt es Fisch! Nur Tiefkuehlpizza kann ich erstmal Dank eines gewissen N. aus C. nicht mehr sehen, aber das macht nichts.

Auf der verlinkten Pinnwand ganz unten koennt ihr mir Bilder posten - wuerde mich wahnsinnig freuen!

So, der Fisch ruft, deswegen muss ich nun aufhoeren. Aber bald gibt's mehr von mir.

Bis dahin, bleibt locker und geschmeidig und lasst es euch gut gehen!

Ich denk an euch!

Lehitraot, Rachelie









Mit meiner Tante Betty hinter der Doener/Falafel-Theke in Tel Aviv
- seht ihr all die leckeren Salate ;-)?