In der Woche bevor anlaesslich des Unabhaengigkeitstags kraeftig gefeiert wurde, fanden erst einmal viele Gedenkfeiern mit Schweigeminuten im ganzen Land statt. Zuerst fuer die Holocaust-Opfer, dann fuer all die gefallenen Soldaten. Ich war mit Yakir und Dorin in Tel Aviv, dort hat eine riesige Gedenkveranstaltung mit vielen bekannten israelischen Musikern stattgefunden. Dort habe ich den Buergermeister Tel Avivs, Ron Huldai, kennengelernt, nachdem Yakir ihn einfach mal angequatscht und gemeint hat, seine Cousine aus dem Ausland moechte gerne ein Photo mit ihm ;-). Peinlich... aber in Israel geht so was ohne dass dich einer bloed anschaut... Ron war auf jeden Fall sehr nett! Hier zum Beweis:
Am naechsten Tag war ich mit Yakir auf dem Soldaten-Friedhof, auf dem fuer all die verstorbenen Soldaten Gebete gesprochen wurden. Auch hier waren bekannte Gesichter zu sehen, Politiker und Armee-Persoenlichkeiten. Wir haben das Grab eines Freundes von Yakir besucht, der mit 18 Jahren, ganz frisch bei der Armee, sein Leben verloren hat. Dessen Mutter hat den Tod ihres Sohnes nicht verkraftet und ist kurze Zeit spaeter aus dem Fenster gestuerzt... Es war ein schreckliches Gefuehl die Familie am Grab zu sehen. Ueberall hingen Bilder des Jungen...
Am selben Abend gingen dann die Unabhaengigkeitsfeiern los. Es war seltsam, wie das ganze Land von einer unendlichen Traurigkeit auf einmal in Froehlichkeit umgeschwenkt ist. Aber das war eben auch der Fall, als Israel die Unabhaengigkeit erlangt hat: Freude auf der einen Seite, doch viele Opfer im Unabhaengigkeitskrieg und somit natuerlich tiefe Trauer auf der anderen Seite.
Nach dem Unabhaengigkeitstag bin ich dann mit meiner Tante Eti nordwaerts nach Karkur gefahren. Und war dort am Meer - endlich!!!
Hier ein kleiner Videogruss am Meer von mir und meiner Cousine Renen (Achtung! Sie ist schuechtern ;-):
Am selben Abend gingen dann die Unabhaengigkeitsfeiern los. Es war seltsam, wie das ganze Land von einer unendlichen Traurigkeit auf einmal in Froehlichkeit umgeschwenkt ist. Aber das war eben auch der Fall, als Israel die Unabhaengigkeit erlangt hat: Freude auf der einen Seite, doch viele Opfer im Unabhaengigkeitskrieg und somit natuerlich tiefe Trauer auf der anderen Seite.
Nach dem Unabhaengigkeitstag bin ich dann mit meiner Tante Eti nordwaerts nach Karkur gefahren. Und war dort am Meer - endlich!!!
Hier ein kleiner Videogruss am Meer von mir und meiner Cousine Renen (Achtung! Sie ist schuechtern ;-):
Nach Naechten mit meiner Cousine Renen am PC, vielem Photographieren, Spaziergaengen, Shopping und einem sehr ruhigen und entspannenden Shabbat gings dann weiter in den Norden nach Haifa zum suessen Itai (wer ihn noch kennt) und seinen Eltern. Dort war ich fast jeden Tag mit Itai am Strand spazieren - er und seine Eltern wohnen naemlich so ca. 3 Gehminuten entfernt vom Meer - einfach toll!!!
Itai und ich am Aussichtpunkt auf dem Berg
Carmel. Im Hintergrund Haifa.
Aussicht auf Haifa vom Berg Carmel. Im Vordergrund die Hängenden Gärten der Bahai mit dem Schrein des Bab. (Bahaismus ist eine weltweit verbreiteten Religion, die im 19. Jahrhundert in Persien gestiftet wurde. Eva weiss darueber bestimmt genaueres ;-)
Bis zum naechsten Mal,


2 Kommentare:
Boah, ich bin begeistert!!!
Da hat sich das warten ja gelohnt!!! Ich drück dich! ^^
oh man, wie schön, dich hier auf einem video sehen zu können :-) das tut supergut. du siehst voll hübsch darauf aus... du fehlst mir ganz arg :-( und danke, dass du hier immer was von dir schreibst. fühl dich geknuddelt, meine süßi
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