Tag 2 unseres Ausflugs ans Tote Meer holte Renen und mich erstmal gaaanz frueh aus den Betten - und zwar um 4 Uhr (das entsprach einer Schlafzeit von ca. 5 Stunden)! Wir hatten naemlich vor, den beruehmten Schlangenpfad von Masada vor bzw. bei Sonnenaufgang zu besteigen! Die ehemalige Festung wurde, um die geschichtlichen Hintergruende kurz zusammenzufassen, gegen 40 v. Chr. von Herodes auf einer Hochfläche mit felsigen Steilabhängen erbaut. Sie galt damals als uneinnehmbar! Zu einer Belagerung beim juedischen Aufstand gegen die römische Besatzung kam es um 70 n. Chr. Nach der Zerstörung des Tempels verteidigten knapp 1000 Widerstaendler Masada gegen eine Übermacht von 15.000 roemischen Legionaeren. Angesichts ihrer aussichtslosen Lage beschlossen die Belagerten lieber als freie Menschen zu sterben, als den Römern in die Hände zu fallen. Als die roemischen Soldaten die Festung stürmten, fanden sie nur noch zwei Frauen und fünf Kinder lebend vor. Ueberliefert ist die ganze Story durch Josephus Falvius (--> Eva fragen! ;-). Masada wurde dadurch zum Symbol des jüdischen Freiheitswillens und ist 2001 in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen worden.
Tolle Aussicht von dort oben: Das Tote Meer auf der einen Seite, ganz viel Gebirge auf allen anderen Seiten und eine herrliche Ruhe - vor allem so frueh am Morgen. Da hatte sich das Aufstehen sogar fuer einen Morgenmuffel & Langschlaefer wie Rachelie gelohnt ;-)!
Dort oben lernten wir total sympathische und lustige Jungs kennen (Jungs ist eigentlich nicht ganz passend, da sie 26 und 27 sind, aber da sie sich doch eher wie Jungs verhielten, werde ich diesen Begriff im Weiteren beibehalten...;-) , Bobby & Rafi, amerikanische Juden bei einem Ausflug durch das heilige Land. Zu unserem Glueck begleiteten sie uns noch den restlichen Tag - sie hatten ein Auto und wir schweres Gepaeck ;-)! Und Spass hatten wir auch mit ihnen! Doch erstmal ging es gegen 8 Uhr wieder abwaerts - wollten wir eigentlich die Seilbahn (die tiefstgelegenste der Welt!) hierfuer nutzen, wurden wir von den Jungs doch ueberredet die ein oder andere Fussballerwade noch ein wenig zu trainieren und liessen uns auf einen gewagten Sprint auf dem rutschigen snake path ein. Danach gings zum Fruehstueck in die Jugendherberge - da die Jungs in ihrer Herberge schon zu spaet dafuer kamen, schleusten wir sie einfach bei uns mit ein (Es handelte sich bei dieser Begegnung also um eine Symbiose: Sie bekamen ein leckeres Fruehstueck, wir eine Mitfahrgelegenheit ;-)
Schnell Sachen gepackt, fix geduscht (es war gegen halb 10 Uhr morgens schon unertraeglich heiss), ab ins Auto und an den Ein Gedi Beach.
Tolle Aussicht von dort oben: Das Tote Meer auf der einen Seite, ganz viel Gebirge auf allen anderen Seiten und eine herrliche Ruhe - vor allem so frueh am Morgen. Da hatte sich das Aufstehen sogar fuer einen Morgenmuffel & Langschlaefer wie Rachelie gelohnt ;-)!
Dort oben lernten wir total sympathische und lustige Jungs kennen (Jungs ist eigentlich nicht ganz passend, da sie 26 und 27 sind, aber da sie sich doch eher wie Jungs verhielten, werde ich diesen Begriff im Weiteren beibehalten...;-) , Bobby & Rafi, amerikanische Juden bei einem Ausflug durch das heilige Land. Zu unserem Glueck begleiteten sie uns noch den restlichen Tag - sie hatten ein Auto und wir schweres Gepaeck ;-)! Und Spass hatten wir auch mit ihnen! Doch erstmal ging es gegen 8 Uhr wieder abwaerts - wollten wir eigentlich die Seilbahn (die tiefstgelegenste der Welt!) hierfuer nutzen, wurden wir von den Jungs doch ueberredet die ein oder andere Fussballerwade noch ein wenig zu trainieren und liessen uns auf einen gewagten Sprint auf dem rutschigen snake path ein. Danach gings zum Fruehstueck in die Jugendherberge - da die Jungs in ihrer Herberge schon zu spaet dafuer kamen, schleusten wir sie einfach bei uns mit ein (Es handelte sich bei dieser Begegnung also um eine Symbiose: Sie bekamen ein leckeres Fruehstueck, wir eine Mitfahrgelegenheit ;-)
Schnell Sachen gepackt, fix geduscht (es war gegen halb 10 Uhr morgens schon unertraeglich heiss), ab ins Auto und an den Ein Gedi Beach.

So dunkel war's als wir losliefen. Man sah nur den Mond...

Doch je weiter wir den Schlangenpfad hinaufwandelten, umso weiter kam auch die Sonne hervor...

Und waehrend der Mond sich langsam verabschiedete...

... zeigte sich die Sonne von ihrer schoensten Seite!

Oben angekommen!
Der Schlangenpfad von oben.

Am Ein Gedi Beach

Von links: Renen, Rafi, Rachelie & Bobby







