Na ihr Lieben, da melde ich mich mal wieder zu Wort, um euch auf dem Laufenden zu halten, was die kleine Rachelie in der großen Stadt so treibt. Turbulent geht's zu bei mir - auf jeden ^^! Im Moment beginne ich ins Studentenleben einzutauchen, was mir bisweilen auch gelingt (glaub ich...). Mein Orientierungssinn lässt mich in den Unigängen (es gibt 3 Hauptgänge: J K und L, die Verbindungsgänge heißen JK bzw. LK, jeder Gang hat ne andre Farbe, da sollma einer durchblicken! Echt ma hier^^!) zwar ein riesiges Labyrinth erkennen, aber so lerne ich auch viele Leute kennen, die ich mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen nach dem Weg frage... Hab sogar nen Bamberger kennengelernt :). Dufte, wa?
Nuja, ansonsten ist alles noch weng chaotisch, was Stundenplanzusammenstellung, Fragen zum Bachelor und so'n Kram angeht, aber das wird schon. Bin da ganz zuversichtlich. (naja noch...)
Nach ner halben Studienwoche kann ich auch behaupten, dass dreiviertel der Kurse sehr interessant zu wirken scheinen. Besonders angetan hat es mir ja die Einführung in das Altfranzösisch, obwohl ich schon zugeben muss, dass der recht hohe Lateingehalt mich ein wenig abschreckt... Glücklicherweise darf ich den Hebräisch-Kurs I überspringen und muss mich somit nicht 3x die Woche bereits um 8 an der Uni befinden. Ja, mein Stundenplan ist schon ganz chillig.
Außerstudentisch kann ich mich auch nicht gerade über Langeweile beschweren. Nachdem ich Besuch von Loreli und meinen Eltern in meiner bescheidenen Hütte empfangen durfte, sieht mein Zimmer auch schon wohnlicher aus und es hallt nicht mehr, wie zuvor im fast leeren Zustand. Letzten Samstag haben wir in der WG dann fett Party gefeiert: Der Geburtstag meines Mitbewohners und der Einzug meiner Wenigkeit waren der Anlass. Doch was in entspannter Atmosphäre mit einem Bierchen und der ersten Halbzeit Deutschland-Irland begann, endete in der sehr unentspannten Situation einer Fast-Schlägerei. Ein äußerst aggressiver Partygast hat Stress gesucht, und da er keinen fand, hat er selbst für welchen gesorgt und ein paar Menschen übelst angemacht. Da diese sich glücklicherweise nicht haben provozieren lassen und sehr besonnen reagiert haben, ist außer ein paar zersplitterten Gläsern und dem Rausschmiss o.g. Aggressivlings nicht viel passiert. Und die Stimmung war natürlich ziemlich hinüber. Naja wir haben noch versucht, das Beste daraus zu machen. Wir durften auch noch unsere 52-jährige Nachbarin als unseren Gast begrüßen, die, als die Polizei bei uns klopfte, ein gutes Wort für uns einlegte, und dann ihren Spaß bei uns hatte :).
Der Satz der mir von diesem für's erste auf jeden Fall unvergesslichen Abend am meisten in Erinnerung geblieben ist: Tja, das ist Berlin...
Take care...
xxx Rachelie
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