Heute ist der Todestag von meinem Onkel Eli. Zwei Jahre ist es nun schon her, dass er so plötzlich von uns gegangen ist. Und er fehlt mir noch immer so sehr. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke, ihn vermisse, mit ihm reden möchte, mit ihm Musik von Eric Clapton und den Beatles hören möchte. Musik, die ich durch ihn schätzen und lieben gelernt habe. Es kommt mir vor wie gestern, als ich bei Miriam und Christian auf dem Sofa saß, den Anruf bekam... All diese Bilder kommen gerade heute wieder hoch. Wie die beiden mich nach Hause fahren, ich tränenüberströmt, wir bei meinen Eltern ankommen... Der Flug nach Israel, die Beerdigung.
Ich schaffe es einfach nicht, loszulassen, zu akzeptieren, dass er nie wieder kommen wird. Klar, die schönen Erinnerungen kann mir keiner nehmen. Doch was bringen mir diese Erinnerungen, wenn er mir doch nie wieder Antworten auf die Fragen des Lebens geben wird, mich nie wieder zum Lachen bringen wird, mich nie wieder aus Sorge tadeln wird?
Bald schon wird es neues Leben in unserer Familie geben. Naja, eigentlich ist es ja gerade schon im Entstehen. Natürlich kann dies niemals ein Ersatz sein, aber zumindest neue Kraft, neues Glück. Ein Grund, nach vorne zu sehen und eine Möglichkeit, durch Weitergabe an diese neue Generation meinen wundervollen Onkel unvergesslich, unsterblich zu machen.
Ev'ry time I see your face,
It reminds me of the places we used to go.
But all I got is a photograph
And I realise you're not coming back anymore.
(Photograph, Ringo Starr)
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