Dienstag, 16. September 2008
...gestern noch philosophiere ich über das Leben und die Welt, und am gleichen Tag verlässt ein geliebter Mensch ebendiese Welt. Meine Tante ist gestern gestorben. Sie lag seit einem halben Jahr nach einem Schlaganfall im Wachkoma. Vielleicht ist es so das beste für sie. Ich weiß es nicht. Wer bin ich, das beurteilen zu können. Ich weiß nur, dass die Ärzte von Anfang an sagten, die Chancen sind sehr gering, dass sie wieder aus dem Koma erwacht. Aber meine Oma hat sich an diese sehr geringen Chancen geklammert, bis zuletzt gehofft. Wir anderen, wir können es irgendwie akzeptieren, so hart es ist, einen geliebten Menschen gehen zu lassen, aber meine Oma trifft es sehr hart. Drei Kinder in sechs Jahren zu verlieren, wie grausam kann das Leben manchmal sein. Ich mache mir große Sorgen um meine Oma. Ich kann nicht schlafen, und wenn, dann quälen mich Alpträume.
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1 Kommentar:
Ach, Rachelie!
Das tut mir wirklich leid, das zu hoeren. Deine Familie macht ja wirklich einiges an Achterbahnfahrten durch, Todesfall, Hochzeiten, Todesfall,und bald wird doch noch eine Kusine heiraten, oder? Ich hoffe, deine Oma wird es irgendwie schaffen, sich zumindest ein bisschen daran zu freuen, und das es ihr vielleicht dadurch ein bisschen besser geht. Und ich hoffe natuerlich auch, dass du die naechste Zeit gut ueberstehst...schade, dass wir uns nicht einfach mal so treffen koennen....ich denk an dich, Hanni.
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